Treppe

Treppen sind ein notwendiges Übel, um Stockwerke zu erklimmen. Ist man eingeschränkt beweglich, durch eine Sportverletzung etwa oder durch schwere Taschen, macht das Treppensteigen wenig Spaß. Besonders kniffelig wird es dann, wenn die Treppe gewendelt, schlecht beleuchtet oder mit Stolperkanten versehen ist und der Handlauf keinen festen Halt bietet.

Hier unsere Tipps für eine komfortable, sichere Treppe:

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Handläufe

  • beidseitig umlaufend und nicht unterbrochen
  • kontrastreich, griffsicher und gut umfassbar
  • Höhe 85 - 90 cm, für Kinder zusätzlich tiefer

Licht

  • Leuchtleisten im Handlauf (leicht nachrüstbar) oder:
  • blendfreie, bodennahe Wandspots um Stufen hervorzuheben
  • Zeitschalter mit Bewegungsmelder kombinieren, um bei langsamem Aufstieg nicht plötzlich im Dunkeln zu stehen

Stufen

  • Mindestbreite 120 cm
  • gerader Treppenverlauf, keine Wendel
  • Unterschneidungen vermeiden (Stufe überragt Stufe)
  • geschlossene Stufen geben mehr Sicherheit

Bodenbelag

  • sollte rutschfest und stolpersicher sein
  • kontrastreiche Markierung mind. der ersten und der letzten Stufenkante

 

Übrigens:
Treppenlifte können eine Lösung sein, wenn man die Treppe irgendwann nicht mehr selbst "schafft". Ihre Montage ist allerdings ein ziemlich großer Eingriff in die Funktion und die Ästhetik des Treppenhauses. Treppenlifte sind zudem meist Maßanfertigungen und können nicht einfach wieder verkauft werden, wenn der Bedarf mal nicht mehr da ist.

Wenn also in einen Lift investiert werden soll, prüfen Sie doch einmal, ob nicht ein senkrechter Plattformlift in Frage kommt, der auch Rollstühle oder andere Dinge heben kann.
Kleine, spindelbetriebene Plattformlifte benötigen lediglich Lochungen von ca.  120 x 90 cm und lassen sich z.B. in das Treppenauge einbauen.