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07.03.2011, Von: Evelien Klasens | Kategorie: Aktuelles

Länger selbständig wohnen; Gemeinsam nach Lösungen suchen

Wie sorgen Instanzen und Unternehmen  gemeinsam dafür, dass die heutigen Wohnungen für den älteren Menschen der Zukunft geeignet sind? Wie können wir eine bestehende Wohnung anpassen, damit der Bewohner komfortabel und selbständig wohnen bleiben kann und ein Partner oder ein Betreuer auch gute Unterstutzung bieten kann? Über Fragen dieser Art haben rund 35 Teilnehmer aus Deutschland und den Niederlanden während des Workshops "Integrierte Lösungen in Bestandsgebäuden“ am 1. März 2011 nachgedacht.

In Gruppen mit unterschiedlichen Disziplinen (u. a. Bauunternehmen, Architekten, Wohnungsbaugenossenschaften, Gemeinden und ambulante Pflegeorganisationen) haben sie eine Reihe von Fällen ausgearbeitet, wo sie eine Lösung für eine bestehende Wohnung finden sollten, in der eine pflegebedürftige Person lebt.
Weil auch ambulante Pflegeorganisationen anwesend waren, wurden neben der Situation der Bewohner auch die der Betreuer und ihre Bedürfnisse angeschaut, so dass nicht nur Technik oder Normen im Blickpunkt standen. Als Ergebnis entstanden gute und lebhafte Diskussionen.


Die Mischung der Themen alternde Gesellschaft, schrumpfende Bevölkerung und Politik in ländlichen Regionen hat großen Einfluss auf die zukünftigen Wohnbedürfnisse, wenn es darum geht, dass Menschen so lange wie möglich selbständig wohnen möchten. Dazu müssen Lösungen hauptsachlich für Bestandsgebäude gefunden werden.


Zusammenfassend kann aus dem Workshop abgeleitet werden, dass auch Chancen für Unternehmen bestehen, wenn sie sich auf diese Situation einstellen. Es wurde auch deutlich, dass Unternehmen und Instanzen nicht individuell, sondern gemeinsam die Fragen und Bedürfnisse der Bewohner am besten beantworten können. Sie können Ältere „entlasten“. Eine der Empfehlungen war: Bau eine Wohnung oder bau eine Wohnung so um, dass in Zukunft Anpassungen einfacher gemacht werden können, z.B. für ebenerdiges Wohnen.


Schließlich wurde klar, dass die Bedürfnisse der niederländischen und deutschen Bewohner der Euregio dieselben sind und dass alle viel voneinander mit den unterschiedlichen Ansätzen lernen können.

 

 

 

 

 

Die Präsentation und der Bericht über den Workshop können Sie hier herunterladen: